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Wir laden Sie ein, für einen Herbstabend
unser Gast zu sein, um mit uns eine geistige, künstlerische und literarische
Epoche vor allem sinnlich neu zu erkunden.
Mit einem universalpoetischen Schlossbegängnis
soll dieser, noch immer bezaubernde Ort, für einige Stunden mit dem Geist
der Romantik wiedererfüllt werden. Dichtung und Musik gehen ineinander über,
Gemäuer, Natur und Firmament, Gewölbe, Salons und entflammte Kamine werden
zur Szenerie, Künstler und Besucher bilden eine verschworene Gemeinschaft.
Die Sehnsucht der Romantiker nach einem
anderen – poetischeren - Zustand der Welt trifft sich mit dem Bedürfnis
des postmodernen Menschen. Auf dem Weg nach Innen treffen wir - im besten
Falle - auf uns selbst.
Da ein Teil des Abends im Freien stattfinden
wird, empfehlen wir wetterfeste und warme Kleidung!!!
Im Anschluss an die Veranstaltung besteht
die Möglichkeit, den Abend bei kalten und warmen Getränken
am Kamin ausklingen zu lassen.
SCHLOSS SCHARFENBERG
- Nicht zufällig
versammelten sich in dieser zu den ältesten Burgen Sachsens zählenden
Anlage zu Beginn des 19. Jahrhunderts die führenden Köpfe der deutschen
Romantik im sogenannten „ Scharfenberger Kreis“. Das beginnende Industriezeitalter
in der nahen Metropole Dresden und die fast tausendjährigen Mauern bildeten
genau den Schnittpunkt, an dem sich die Verwerfungen des damaligen Zeitgeistes
widerspiegeln konnten.
Der
Mensch ist in der Gegenwart ausgesetzt zwischen der Vergangenheit
und der Zukunft - wie auf einem Felsen zwischen zwei Abgründen:
hinter ihm und vor ihm ist alles dunkel; mit Mühe erkennt
er einige Phantome, die aus der Tiefe der Abgründe aufsteigen,
sich einen Augenblick an der Oberfläche aufhalten und wieder
untertauchen.(Francois
Rene de Chateaubriand)
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Mit dem Knalleffekt
der Französischen Revolution betritt der Mensch in Europa
das Zeitalter der Moderne und lässt eine jahrhundertealte
auf Gott vertraute Weltordnung hinter sich. Licht
und Schatten ringen noch ungeschieden in wunderbaren Massen gewaltig
miteinander, dunkle Wolken ziehen verhängnisschwer dazwischen,
ungewiss ob sie Tod oder Segen führen, die Welt liegt unten
in weiter, dumpf stiller Erwartung. Denn aus dem Zauberrauche unserer
Bildung wird sich ein Kriegsgespenst gestalten, geharnischt, mit
bleichem Totengesicht und blutigen Haaren. (Joseph
von Eichendorff)

Die Romantik war
eine europaweite Protestbewegung, die der Kultur ihrer Gegenwart
radikal ablehnend gegenüberstand und diese Haltung in der Kunst,
vor allem in der Malerei und
Literatur, durch unerhörte Entwürfe und Utopien, durch
erschreckende Traumvisionen und idyllische Gegenwelten zum Ausdruck
brachte. Betrachtet man die
Ideen und Vorstellungen der Romantiker genau, wird man überrascht
feststellen, daß sie weitgehend dieselben Probleme thematisierten,
die uns heute vordringlich beschäftigen: die Fragwürdigkeit
des technischen Fortschritts, die Umweltzerstörung, die Entfremdung
des Menschen gegenüber der Natur und seinem Körper. Die
Romantik ist nicht nur der Beginn der Moderne, sie ist in vieler
Hinsicht auch die Vorwegnahme der Postmoderne.
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ES
SPIELEN UND MUSIZIEREN
Annette Jahns
ThomasFörster
Thomas Stecher
Paula Henke
Friedrich Böhme
Anna Böhm - Piano
Sabine Grüner -
Cello
Bertram Quosdorf - Klarinette, Trommel
Lorenz Böhme - Trommel
CHOR - Leitung : Carola Gilbert-Kanis
Ursula Karpf / Beatrice Baumgärtel / Carry Bendin
/ Bettina Seiler /
Ann-Kristin Böhme / Georg Schiller / Stephan Nierade / Hanno Günz
/ Thomas Kurth /
Matthias Kellner
IDEE: Ann-Kristin Böhme / Thomas Förster / Thomas Stecher
BUCH + REGIE: Thomas Förster / Thomas Stecher
PRODUKTIONSLEITUNG :Ann-Kristin Böhme
TECHNIK: Johannes Roloff
REGIEASSISTENZ + INSPIZIENZ: Judith Zieprig
Veranstaltet durch die Kulturbetriebsgesellschaft Meißner Land mbH
PRESSESTIMMEN ( AUSWAHL )
2007
Sächsische Zeitung, Elblandkultur, Mittwoch, 7. November 2007
SÄNGER DER BLAUEN BLUME
Von Novalis bis Kleist – auf Schloss Scharfenberg wird der Geist der Romantik beschworen.
Man mag das, was an den kommenden Wochenenden auf Schloss Scharfenberg stattfindet, als Wandeltheater bezeichnen, oder als szenische Collage oder gar als universalpoetisches Schlossbegängnis. Was unter dem Titel „Hast auch Du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht?“ geboten wird, ist aus dem Geiste der Landschaft entstandene Poesie, ist Romantik, und das in doppeltem Sinne.
Zum einen gab das über der Elbe gelegene Schloss in der Nähe Meißens dem sogenannten Scharfenberger Kreis seinen Namen. Hier und auf den Schlössern Batzdorf und Siebeneichen waren zwischen 1812 und 1824 bei Dietrich von Miltitz und später Karl Borromäus von Miltitz Vertreter der deutschen literarischen Romantik wie Novalis, Friedrich de la Motte Fouqué, Johan Christian Clausen Dahl und Caspar David Friedrich. Das wohl bekannteste Bild des Schlosses hängt in der Alten Nationalgalerie Berlin – eine 1827 von Ernst Ferdinand Oehme gemalte Nachtansicht.
Eintritt in die Moderne
Inwieweit der „Scharfenberger Kreis“ ein Konstrukt der Literaturwissenschaft ist, sei dahingestellt. Tatsache ist – und das zum anderen – dass sich die romantischen Dichter und Maler von der Meißnischen Landschaft inspirieren ließen. Und Tatsache ist, dass ihnen genauso wichtig wie diese konkrete, die imaginierte Landschaft der Fantasie gewesen ist. Von beidem lebt das Programm der kommenden Wochenenden.
Nimmt man die geplanten Texte, dann dürfte dem Publikum eine emotionale Achterbahn bevorstehen. Von Novalis gibt es etwa die todessehnsüchtigen „Hymnen an die Nacht“, in denen er – erfüllt von Trauer über den Tod seiner 13-jährigen Verlobten Sophie von Kühn – dichtet: „Muss immer der Morgen wiederkommen?“
Novalis, von dem das Motto des Abends stammt, ist auch der „Erfinder“ der blauen Blume – des großen Symbols der deutschen Romantik: „Die Romantik ist der Eintritt in die Moderne“ sagt Schauspieler Thomas Förster. „Die Menschen Anfang des 19. Jahrhunderts fühlten vor und hinter sich einen großen Abgrund. Sie waren zerrissen wegen des Verlustes der alten Ordnung, und sie hatten keine Ahnung, wohin die Reise geht.“ In diesem Sinne sei die blaue Blume ein Ausdruck der Flucht in die Fantasie wie der Sehnsucht. Denn mit der Industrialisierung „entwickelte sich der Mensch immer mehr zur Maschine, wurde zur Zahl.“.
Fackeln und Liebesbriefe
Förster wird das Programm, das auf eine Idee der Theaterwissenschaftlerin Ann-Kristin Böhme zurückgeht, gemeinsam mit Thomas Stecher und Andrea Thelemann sowie Anna Böhm (Piano), Sabine Grüner (Cello), Bertram Quosdorf (Klarinette) und einem zehnköpfigen Chor gestalten.
Wird das Schloss außen zur authentischen Kulisse seiner selbst, so leben im Innern die musikalisch-literarischen Salons vom Anfang des 19. Jahrhunderts wieder auf. Andrea Thelemann wird etwa den Brief vortragen, den Caroline von Günderode schrieb, bevor sie sich aus Liebeskummer das Leben nahm. Jean Paul wird mit seiner apokalyptischen „Rede des toten Christus“ präsent sein, Heinrich von Kleist mit seiner Schauergeschichte „Das Bettelweib von Locarno“ – um nur einiges zu nennen.
Das Interesse ist so groß, dass alle vier Vorstellungen ausverkauft sind. Für Interessenten gibt es jedoch am Freitag, 17 Uhr, eine öffentliche Generalprobe.
Udo Lemke
2008
Sächsische Zeitung, Montag, 20. Oktober 2008
MONDNÄCHTE UND DAMPFMASCHINEN
Auf Schloss Scharfenberg fand eine großartige Beschwörung der Romantik statt.
Fackeln, Feuer und ein schiefer Mond, waren am Sonnabendabend die Illumination für ein Theaterspektakel der besonderen Art: Auf Schloss Scharfenberg bei Meißen wurde der Geist der Romantik beschworen. Jener Kunstepoche des 18. Und 19. Jahrhunderts, die wohl wie kaum eine andere deutsche Mentalität ausdrückt. Matthias Claudius` (1740 – 1815) „Der Mond ist aufgegangen“ – wunderbar mehrstimmig vom elfköpfigen Chor des Abends zu Beginn intoniert – ist Lied, Parabel und Gebet in einem. Und es drückt die Grundstimmung jener Epoche aus, deren größte Vertreter wie Novalis und Caspar David Friedrich auf Schloss Scharfenberg zu Gast gewesen sind – es ist Melancholie.
Sanctus und Marseillaise
In den „Hymnen an die Nacht“ in denen Novalis (1772 – 1801) die Traue über den Tod seiner 13-jährigen Verlobten fasst, steigert sie sich zur Todessehnsucht. Thomas Stecher rezitiert Verse daraus, hoch über den Köpfen der Zuschauer im Schlossgarten auf einer Mauer sitzend. So wie hier machte das Ensemble immer wieder den authentischen Ort, das Schloss, zum Mitspieler.
Romantik, das heißt auch – gleich ob in der Malerei, der Musik oder der Literatur – Beschwören von Stimmungen. Vollendet ist das Joseph von Eichendorff (1788-1857) in seinem Gedicht „Mondnacht) gelungen. Der Zauber der Natur lässt die Seele schweben. Ein Gedicht, das absolutes Innehalten braucht. Allerdings war Andrea Thelemann, die es im Schlossgarten sprach, anfangs kaum zu vernehmen, weil sich die Besucher beim Wandeltheater – und das verbirgt sich hinter dem Scharfenberger Projekt „Hast auch Du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht?“ – von Station zu Station bewegen. Als Andrea Thelemann später im Musiksalon des Schlosses Robert Schumanns Vertonung der „Mondnacht“ sang, entstand mehr von jener Stimmung, die Eichendorff so unvergleichlich beschrieb.
Franz Schuberts Sanctus aus der deutschen Messe „Heilig, heilig ist der Herr, heilig ist nur Er“, vom Chor aus der „Mönchszelle“ in den Schlossgarten hinausgesungen, ging in den Klängen der Marseillaise unter, und der Weg auf den Schlosshof war so etwas wie der Sturm auf die Bastille. Damit ist ein weiterer Pluspunkt des Programmes (Regie: Thomas Förster und Thomas Stecher) genannt. Es verbleibt nicht bei deutscher Innerlichkeit, womit die Romantik ja überreich gesegnet ist. Es nimmt die große bürgerliche Revolution in den Blick. Und zwar in ihren beiden Polen: Als Proklamation der Freiheit und als Pervertierung des Vernunftglaubens. Robespierre wollte das Volk durch Vernunft leiten und seine Feinde durch Terror besiegen: „Terror ist nichts anderes als rasche, strenge und unbeugsame Gerechtigkeit. Er ist eine Offenbarung der Tugend.“
Solche und andere Überzeugungen der französischen Revolutionäre deklamieren Andrea Thelemann, Thomas Stecher und Thomas Förster – alle ausgezeichnete Sprecher und Spieler – während der Chor, in eine Trikolore gewickelt, dem Geschehen folgt. Das setzt sich fort in Gestalt eines Jungen (Friedrich Böhme), der ein Dampfmaschinenmodel wie einen Fetisch trägt. „Der bürgerliche Mensch wird zuförderst zur Maschine gezimmert“, hatte Friedrich Schlegel (1772-1929) geschrieben. Den heraufgezogenen Zuständen wollten die Romantiker ihre Überzeugungen entgegensetzen: „Die Poesie ist das echt absolut Reelle“, war Novalis überzeugt.
Heines Schlusswort
Vom Schlosshof ging es in den von einem Kamin erwärmten Musiksalon, den die rund 140 erschienenen Besucher bis auf den allerletzten Platz füllten. Musik u.a. von Brahms, Schubert und Weber erklang. Eine Deutung des an der Wand vorgestellten Friedrich – Gemäldes „Der Mönch am Meer“ war äußerst amüsant.
Später im Schlosshof, im Schein der Feuerkörbe, trug Thomas Förster aus Jean Pauls blasphemischer Glaubensbeschwörung „Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei“ vor – der dramatische Höhepunkt des gleichermaßen ambitionierten wie gelungenen Programms. Es ließ noch Heinrich Heine (1797-1856), zum Thema deutsche Mentalität zu Wort kommen: „Wir erkämpften die Freiheit: denn wir tun alles, was uns von unseren Fürsten befohlen wird.“.
Udo Lemke
2010
SZ , Elblandkultur, Montag,18.10.2010
WENN DER WIND SAUST
Schloss Scharfenberg lädt wieder zum „Romantischen Herbststurm“. Dieses Jahr ist die langjährige Semperoper – Solistin Annette Jahns mit dabei.
Frau Jahns, das Programm des „Romantischen Herbststurmes“ ist seit vier Jahren nahezu unverändert. Tragen Sie etwas Neues hinein?
Es sind die beiden Schumann – Lieder „Zwielicht“ und „Auf einer Burg“, aus dem Eichendorff –Zyklus hinzu gekommen. Ansonsten ist die Urform geblieben. Ansonsten ist die Urform geblieben. Der Abend ist stimmig, die Beteiligten, der Ort, das Thema sind unter einem glücklichen Stern zusammengekommen.
1987 sind Sie mit dem Kritikerpreis für die Darstellung der Bettina von Arnim in der gleichnamigen Oper von Friedrich Schenker ausgezeichnet worden. Wie nah ist Ihnen die Romantik?
Das ist mein Thema! Ich habe früher sehr intensiv mit den romantischen Zyklen gearbeitet. Das ist aber schon elf Jahre her. Durch die Aufführungen in Scharfenberg ist mir das Thema wieder sehr nahe. Ich lese ein großes Stück aus einem Brief der Günderode. Meine Lieblingsautoren der Epoche sind der Heine und natürlich Eichendorff. Ich mag Annette von Droste-Hülshoff sehr, die im Programm leider nicht vorkommt.
Viele DDR-Künstler haben die Romantik oft als Projektionsraum genutzt, um Systemkritik versteckt zu platzieren. Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht?
Wir haben vie mit Chiffren gearbeitet, jeder wusste, was gemeint ist, auch wenn es nicht direkt ausgesprochen wurde. Das Lebensgefühl, die ins Unendliche gerichtete Sehnsucht und die Symbolik waren damals sehr schön nutzbar.
Wie kam die Zusammenarbeit mit Thomas Förster für den „Herbststurm“ zustande?
Thomas Förster und ich standen 1993 zusammen in „Hoffmann´s Erzählungen“ auf der Opernbühne. Seither kennen wir uns. In diesem Jahr springe ich für Andrea Thelemann ein und finde es richtig schön, wieder einmal mit Schauspielern zu arbeiten.
...
Das Gespräch führte Susanne Plecher
SZ, Kultur, Freitag, 29,Oktober 2010
GEMAUERTE SEHNSUCHT
Schloss Scharfenberg ist der ideale Ort für das düster-romantische Theaterstück „Hast auch Du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht?“
Anfangs kommt man sich vor wie der unsichtbare Beobachter eines nächtlichen Freimaurer-Treffens. Ein weiß maskierter, schwarz gekleideter Chor gruppiert sich verschwörerisch im Lichtkegel. Doch spätestens wenn der Chor „der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius anstimmt, weiß man, wo man steht: mitten in der Epoche der Romantik, einer Zeit, in der Gefühle wie Sehnsucht, Heim- und Fernweh gelebt wurden. Das Theaterstück „Hast auch Du ein Gefallen an uns, dunkle Nacht?“ hat mit Schloss Scharfenberg eine ideal gemauerte Bühne gefunden.
Romantisches Traumpaar
Die Schauspieler Thomas Stecher und Thomas Förster haben sich auseinandergesetzt mit der Zeit, als Novalis sein lyrisches Unwesen auf Schloss Scharfenberg noch höchstpersönlich trieb. Ihrem Publikum bringen sie, spielend und Regie führend, die Ära der „blauen Blume“ auf eindringliche Weise nahe.
Mit ganz unterschiedlichen Beiträgen: Über Schauspiel, Wortbeiträge und Musik tasten sich die Gäste heran an die alten Schloss- Gemäuer. Der erste Teil findet unter dunklem Himmel, im Freien, statt. In über 50 kleinen und großen Beiträgen, aufgeteilt in neun Episoden aus der Epoche, taucht man ein in die Nacht, in die dunkle Seele romantischer Gefühle und Sichtweisen. „Das Denken ist nur ein Traum des Fühlens“ - und schon wird romantische Introvertiertheit zelebriert. Aus dem Dunkel des Schlosses stolpert man im Minutentakt über Hegel, Schlegel, Schiller und Novalis, deren Worte man heute gern in die Schublade „bedeutungsschwanger“ einordnet,
Historisches Finale
Im geheizten Salon des Schlosses angekommen, erklingt Kammermusik am offenen Kamin, und Diskussionen über Caspar David Friedrich werden entfacht. Stecher und Förster verstehen es, das Stück auch historisch greifbar zu gestalten. Lebhaft rufen die Akteure die Französische Revolution aus, singen die „Marseillaise“ und richten den finalen Fokus auf Napoleon. Eventähnlich inszeniert atmet das Stück aktuellen Zeitgeist. Einzig der Herbst ist für einen längeren Aufenthalt im Freien ein wenig spät gewählt. Da sehnt man sich nach einer lauen Sommernacht.
Für alle, die das Schloss Scharfenberg schon immer mal von innen sehen wollten und der Romantik nicht abgeneigt sind, ist das Stück ein absolutes Muss.
Tom Vörös

Karten erhalten Sie über den Veranstalter "Börse Coswig"
www.boerse-coswig.de
Tel: 03523 700186
Fax: 03523 74331
info@boerse-coswig.de
Gästebucheinträge bitte per Mail an post@romantik-schloss-scharfenberg.de
Nochmals,
es war ein großartiger Abend!
Herzliche Grüße und besten Dank für die angenehmen Gespräche, sowie
beste Grüße an Napoleon!
Herzlichst Uwe Mildner
26.10. 2009
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31.10.2009
… möchten wir auf diesem Weg allen Beiteiligten, Organisatoren und Unterstützern des „Romantischen Herbststurmes auf Schloss Scharfenberg“ aussprechen. Wir sind dankbar dafür, dass wir auf eine so herrliche romantische und poetische Art und Weise dem Alltag für eine Nacht entfliehen durften. Wir sind, das müssen wir gestehen, normalerweise „Kulturmuffel“, jedoch Freunde des Schlosses Scharfenberg. Umso mehr freuen wir uns, wie uns doch die Texte und Bilder zum Nachdenken über das Leben und die Gesellschaft angeregt haben. Vielen Dank, dass Ihr uns näher an die Kunst und die Romantik herangeführt habt.
Wir wünschen Euch von ganzem Herzen, dass auch die letzten beiden Veranstaltungen ein genauso großer Erfolg werden, und das Petrus Euch wohl gesonnen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Maik Lehmann
Fachwirt f. Finanzberatung (IHK)
lehmann@meissen-immobilien.de
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---- Weitergeleitete Nachricht
Von: Helmut <helmut@iodnatusch.com>
Datum: Tue, 3 Nov 2009 12:36:24 +0100
An: romantik <post@romantik-schloss-scharfenberg.de>
Betreff: Herbststurm auf Schloss Scharfenberg
Ich wende mich mit meinem Schreiben an alle die am romantischen Herbsturm auf
Schloß Scharfenberg beteiligt waren mit vollster Hochachtung.
Diese Veranstaltung die ich anlässlich meines Geburtstages von lieben Freunden
geschenkt bekommen habe, gehört zu den beeindruckendsten kulturellen
Erlebnissen, die ich in meinem Leben miterleben durfte.( es waren nicht
wenige) Dafür an Sie meinen herzlichsten Dank. Es war eine Inszenierung im
vollendeten Sinne, für mich eine Gemeinschaftsleistung der besonderen Art. Es stimme alles von der Idee bis zur Umsetzung.
Wir haben die Veranstaltung am 31.10.09 besucht und auch noch sehr an Sie
denken müssen, was Sie am nächsten Tag leisten mussten, als der Wind noch zur Kälte kam und hoffen Sie haben alles auch gesundheitlich gut überstanden.
Wir hoffen sehr, das dieses Programm auch im nächsten Jahr zu erleben ist,
denn wir haben mit unserer Begeisterung bei unseren Freunden Interesse
geweckt. Nochmals vielen vielen Dank.
Mit freundlichem Gruß Ihre Gabriele Miene
Von: 1001 Märchen [mailto:yenidze@1001maerchen.de]
Gesendet: Samstag, 31. Oktober 2009 14:51
Schloß Scharfenberg
Hallo Bertram, ich hab noch den geruch des feuers im haar & in meinem tuch, was mich vor der kälte ein wenig bewahrte… aber was noch viel schöner ist, ich hab es auch noch im herzen & in der seele & möchte euch allen sehr, sehr für diesen wundervollen abend danken!!! Er hat die seele erhellt, den geist motiviert, die gedanken schweifen lassen bei solch musik, worten & gesang! da ich weiß, was es bedeutet, so eine veranstaltung auf die beine zu stellen, möchte ich euch auch ein lob für die organisation aussprechen, denn es war bei vielen dingen bis ins detail durchdacht, wunderbar ausgeleuchtet, stimmungsvoll inszeniert & an allen plätzen gut verständlich. Somit war es für uns ein abend, der uns sehr berührt hat & noch nachklingt. Viele grüße, wenn du sie ausrichten magst & auch ein dankeschön an dich natürlich! & an andrea, sabine, thomas stecher & foerster & im chor an bettina seiler, ann-kristin, swantje & georg. Von kerstin aus der yenidze
Informationen zur Anreise finden Sie hier: Anreise
Impressum
Thomas Förster
Reppnitzer Rittergut 6
01665 Klipphausen
E-Mail: info@thomasfoerster.de
Internet: www.thomasfoerster.de
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.
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Dieses Projekt wird gefördert durch


Wir danken dem Kulturraum Elbtal, der Sparkassenstiftung Meißen,
der Gemeinde Klipphausen, dem Theaterkahn Dresden,
G. L. Lippold (Schloss Scharfenberg), Pof. Dr. Frank Oehmichen (Radebeul),
Dr. Matthias Stege (Radebeul), Dietmar Heyduck (Radebeul),
Dr. Uta Seydewitz (Dresden) und dem Klavierhaus Mühl (Dresden),
für die freundliche Unterstützung unserer Arbeit.
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